Biografie
Anneleen Van Bossuyt (1980) ist Ministerin für Asyl und Migration sowie für soziale Integration und zuständig für Großstadtpolitik. Sie ist außerdem Fraktionsvorsitzende der N-VA im Gemeinderat von Gent.
Anneleen begann ihre Karriere als Assistentin am Europäischen Institut der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Gent, wo sie ein Diplom in Europarecht erwarb. Im Jahr 2010 wechselte sie in das Planungsbüro der N-VA, wo sie sich mit europäischen Themen befasste.
Bei den Wahlen 2014 wurde Anneleen ins Europäische Parlament gewählt. Dort arbeitete sie an Themen wie Regulierung für Unternehmen, Verbraucherschutz, Innovation und Energiepolitik. VoteWatch ernannte sie zur einflussreichsten Belgierin im Bereich der Digital- und Telekom-Politik im Europäischen Parlament.
Dank ihrer Arbeit wurde sie 2017 Vorsitzende des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. Sie war die erste flämische Frau, die einen ständigen Parlamentsausschuss leitete, und die jüngste Frau in dieser Position.
Bei den föderalen Wahlen 2019 war sie Spitzenkandidatin in Ostflandern und wurde in die Föderale Kammer gewählt. Dort arbeitete sie an realistischen und bezahlbaren Lösungen für den Klimaschutz und an Verbraucherrechten. Im Jahr 2024 wurde sie als Spitzenkandidatin wiedergewählt.
Seit 2019 sitzt Anneleen auch im Gemeinderat von Gent. Im Jahr 2024 stimmten mehr als 10.000 Genter für sie, was ihr das zweitbeste Ergebnis einbrachte. Sie ist außerdem Fraktionsvorsitzende der N-VA im Gemeinderat von Gent.
Seit dem 3. Februar 2025 verbindet sie dieses Amt mit ihrer Rolle als Ministerin für Asyl und Migration und Soziale Eingliederung, zuständig für die Großstadtpolitik in der Regierung De Wever. In dieser Position will Anneleen die Migrationsströme besser kontrollieren, indem sie eine strenge, aber gerechte Politik betreibt.